Unsichtbarer Feind

2j3jmussa-2Tut mir leid, aber ich kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, wenn ich weiß, dass da draußen ein Krieg gegen einen Feind geführt wird, den man nicht einmal sehen kann. Viele Menschen tun so, als ob sie das ganze gar nicht berührt und kochen immer schön brav ihr eigenes Süppchen frisch, fromm, fröhlich weiter, ganz nach dem Motto: „Was geht mich der Schmarrn von anderen an, ICH bin viel wichtiger. Nun ja, ich weiß, es ist alles Ansichtssache… aber gerade eine solche kann wie ein Schlag ins Gesicht sein, nämlich für die, die in der heutigen Zeit Angst haben…

Ich würde auch gerne mal wieder mit Humor und Ironie auf die Kacke hauen, aber solange da draußen die Menschen weltweit vom Tod eingeholt werden, wird mir das wohl nicht gelingen. Derzeit ist „meine“ Welt nur grau in grau!

26 Gedanken zu “Unsichtbarer Feind

  1. Nein, lieber Rolf, mit dem Problem bist du echt nicht alleine, es fällt derzeit wirklich nicht leicht, das alles einzuordnen. Und da ist es ja wohl nur verständlich, wenn auch der Humor erst mal auf der Strecke bleibt, ich kann das auch alles nicht so „leichtfertig“ sehen, ich mach mir Sorgen und Gedanken, und meine Stimmung schwankt derzeit sehr. Ich denke, man wird auch wieder raus finden aus dem Tal, muß man ja auch wohl, aber da braucht wohl jeder seine Zeit für!
    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, und bleib gesund, liebe Grüße
    Monika.

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  2. Natürlich geht Corona uns alle an. Aber mit grau in grau tust Du weder Dir selbst noch anderen etwas Gutes. Wie sagte schon Marc Aurel: „Der Tod lächelt uns alle an, das Einzige was wir tun können ist zurücklächeln.“ Man muss auch noch lachen, wenn’s zum Heulen ist. Das hilft einem selbst und macht anderen Mut. Wenn wir die Hoffnung auf ein Ende der momentanen Situation aufgeben würden wäre nur noch der kollektive Selbstmord eine Lösung. Bleib vom Virus verschont und hole das Lachen zurück! So ungefähr ☺️☺️

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  3. Ich hab deinen Beitrag irgendwie uebersehen, natürlich macht es mir auch Gedanken, zumal ich ja auch anderweitig nicht ganz fit bin,, aber ich lasse mich nicht unterkriegen. Positiv denken, wir werden ja auch von den Fernsehberichten total beeinflusst. Die machen den stärksten Menschen verrückt. Ich schau mir Filme an , Guck keine Nachrichten und sondersendungen mehr. Bleib stark, du stirbst noch nicht !

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  4. Grau in Grau? Nö. Dazu lasse ich mich nicht verdonnern. Ich bin ein pragmatischer Mensch. Es kann mich immer erwischen. Der Tod lauert auf alles, was lebt. Das ist seine und unsere Natur. Natürlich möchte ich jetzt noch nicht den Löffel abgeben. Aber dazu werde ich nicht gefragt.
    Mein erster Mann bekam zu seiner Krebsdiagnose gleich das Todesurteil mitgeliefert. Zwei Jahre haben wir nur das Beste aus dieser Zeit gemacht. Bis zum Ende. Und wir haben die Zeit nicht mit Weinen zugebracht. Warum auch? Er sagte damals: „Jetzt ist Partytime.“
    Die zwei Jahre unserer Ehe waren trotz allem sehr schön und unglaublich intensiv. Möchte ich nicht missen. Er hat mir damals gezeigt, das man nie aufgeben sollte und aus allem das Beste machen kann.
    Und das mache ist auch jetzt so.

    Und Toilettenpapier horte ich auch nicht 😉

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