Ein Leben ohne Sex?

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Was passiert wenn?

Stell dir vor, du bist „glücklich“ verheiratet. Gemeinsam hast du dir mit deinem Partner deinen Lebenstraum erfüllt. Ihr habt eine schöne, gemütliche Wohnung oder ein kleines Häuschen mit Garten, beruflich und finanziell steht ihr nicht im Abseits. Ihr habt ein, zwei oder mehrere Wunschkinder und im sexuellen Bereich findet ihr eure Erfüllung. Das nennt man ein perfektes, glückliches Familienleben. Doch dann geschieht das Unerwartete. Dich selbst, oder den von dir geliebten Menschen, holt eine schwere Krankheit ein, oder er wird Opfer eines Unfalls.

Das ist nichts außergewöhnliches und kann jeden von uns passieren. Aber das glückliche Zusammenleben wird durch diesen Schicksalsschlag jäh unterbrochen. Das Sexualleben kann, aus welchen Gründen auch immer, von einem der Partner nicht mehr praktiziert werden. Was passiert nun? Ist doch gerade das ein mit wichtiger Bestandteil einer vollkommenen Beziehung? Lassen wir unseren Partner im Stich und wenden wir uns unseren eigenen Urinstinkten zu, oder halten wir weiter zu dem geliebten Menschen und lassen ihn nicht fallen?

Viele der Betroffenen schließen einen Kompromiss! Entweder sie führen eine sogenannte „offene Ehe,“ wo der noch gesunde Partner seine sexuelle Befriedigung bei einem „Ersatzpartner“ (Geliebte/er) nachkommen und ausleben kann, oder andere wiederum „vergeschwistern“ sich, um ein weiteres Zusammenleben zu ermöglichen. Im schlimmsten Fall gibt der eine den Anderen frei und trennt sich im „gütlichen Einvernehmen,“ hält aber weiterhin einen freundschaftlichen Kontakt zu ihm. Einer bleibt dabei immer auf der Strecke. So oder so! Oder sind wir in der Lage, auf die sogenannte „schönste Nebensache der Welt“ zu verzichten und weiterhin fest zu dem Menschen zu stehen, der bis dato sein Leben mit uns geteilt und an unserer Seite gestanden hat?

Eine Studie hat ergeben, dass: 76% aller Männer sich letztere Konstellation nicht vorstellen könnten. Sie würden sich ohne wenn und aber von ihrer Partnerin trennen. 61% der Frauen auch nicht, obwohl 53% von ihnen in „Erwägung“ ziehen würden, sich nur aufs „Kuscheln“ zu beschränken. Wozu tatsächlich auch nur 33% der Männer „versuchsweise“ bereit wären. Unterscheiden wir uns „doch nicht“ all zu sehr von den Tieren und gehen unseren Urinstinkten nach? Ganz nach dem Motto: „Vermehren und gebären?!”

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3 Gedanken zu “Ein Leben ohne Sex?

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